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ZygoteStrategiespiel
Zellen verschlucken kleinere. Lass Zygoten wachsen, versteck Virenfallen in deinen Zellen und schnapp dem Bot die Beute weg.
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Spielanleitung
Zieh deine Zelle auf eine kleinere Nachbarzelle, um sie zu verschlucken. Eine Zelle, die 10 % des Feldes erreicht, reift zur Zygote, und gezählt wird nur die Fläche der Zygoten. Versteck einen Virus: Frisst der Bot eine infizierte Zelle, gehört sie dir.
Zygote ist ein einfaches Strategiespiel gegen den Computer. Auf dem Feld leben Zellen in zwei Farben, und eine größere Zelle kann eine kleinere Nachbarin verschlucken. Die Regeln passen in einen Satz, doch es gewinnt nicht, wer sofort am meisten frisst. Es gewinnt, wer sieht, wohin jedes Verschlucken zwei oder drei Züge später führt.
Jeder Zug verändert das ganze Feld. Eine gewachsene Zelle wird für ihre Nachbarn gefährlich, rückt aber auch näher an die Reife heran, und eine reife Zygote verschluckt nichts mehr. Dazu kommen versteckte Viren: Der Bot sieht deine Fallen nicht, du seine auch nicht. So wird jeder verlockende Happen zur Frage: Beute oder Köder?
Die Regeln in einer Minute
Auf dem quadratischen Feld liegen etwa vierzig Zellen: Die bernsteinfarbenen gehören dir, die blauen dem Bot. Ihr zieht abwechselnd. Ein Zug ist ein Verschlucken: Du ziehst deine Zelle auf eine kleinere Nachbarzelle, und deren Fläche kommt zu deiner hinzu. Verschlucken kannst du fremde und eigene Zellen. Größere oder gleich große Zellen lassen sich nicht verschlucken.
Eine Zelle, die auf 10 % der Gesamtfläche wächst, reift zur Zygote. Sie erstarrt, mit einem Auge als Kern, und kann von da an nicht mehr verschluckt werden, verschluckt aber auch selbst nichts mehr.
Am Ende zählt nur die Fläche der Zygoten. Unreife Zellen bringen keine Punkte, auch wenn sie groß sind. Die Partie endet, wenn niemand mehr etwas verschlucken kann.
Warum ein einfaches Spiel Voraussicht verlangt
Jedes Verschlucken hat zwei Seiten. Deine Zelle wird größer und kann nun mehr Nachbarn fressen. Aber sie hat auch Platz und Größe verändert, und Zellen des Bots, die sie vorher nicht erreichten, liegen jetzt vielleicht direkt daneben. Die saftigste Beute öffnet dem Bot oft eine noch saftigere Antwort.
Darum lohnt es sich, vor dem Zug den Zug des Bots im Kopf durchzuspielen. Welche deiner Zellen kann er nach diesem Verschlucken fressen? Bringst du seine große Zelle an die Reifeschwelle? Hast du noch einen Zug, wenn der Bot optimal antwortet?
Der zweite Grund ist das Spielende. Es zählen nur Zygoten, also reicht Wachsen nicht: Du musst rechtzeitig reifen. Eine Zelle, die einen Schritt vor der Schwelle ohne Beute stehen bleibt, bringt am Ende nichts.
Wann eine Zelle reifen sollte
Reifen ist eine Entscheidung, kein Zufall. Eine Zygote sichert dir ihre Fläche für immer: Niemand nimmt sie dir weg, auch kein Virus. Dafür scheidet sie aus dem Kampf aus: Sie verschluckt nichts mehr und schützt ihre Nachbarn nicht mehr.
Frühe Zygoten sind sicher, doch danach wird das Feld enger, und du hast weniger aktive Zellen. Späte Zygoten können größer werden, aber solange eine Zelle wächst, bleibt sie ein Ziel für den Virus des Bots.
Viren und Spritzen: ein Spiel mit verdeckten Informationen
Du kannst in jeder deiner Zellen einen Virus verstecken. Verschluckt der Bot diese Zelle, gehört das ganze Ergebnis dir. Der Bot sieht deine Viren nicht, du seine auch nicht. Sichtbar ist nur, wie viele Viren jede Seite schon verbraucht hat.
Eine gute Falle ist eine Zelle, die der Bot wirklich fressen will. Sie sollte in seiner Reichweite liegen und groß genug sein, damit sich das Verschlucken lohnend anfühlt. Ein Virus lebt nur drei Züge des Gegners, also bringt es nichts, ihn lange vor dem richtigen Moment zu verstecken.
Die Antivirus-Spritze ist die Antwort auf fremde Fallen. Du setzt sie vor dem Verschlucken: Steckte in der Beute ein Virus des Bots, macht die Spritze ihn unschädlich. Du hast nur drei Spritzen, also spar sie für Züge, von denen viel abhängt: große Beute oder ein Verschlucken, nach dem deine Zelle reift.
Typische Fehler
Die größte erreichbare Zelle fressen, ohne zu prüfen, was der Bot danach tun kann.
Eine riesige Zelle hochziehen und sie bis zum Schluss unreif lassen. Sie wird zum Hauptziel für einen Virus und bringt ohne Reife keine Punkte.
Viren in Zellen verstecken, die der Bot nicht erreicht. So ein Virus erlischt nach drei Zügen einfach.
Vor jedem Verschlucken eine Spritze setzen. Die Spritzen sind genau dann aufgebraucht, wenn der Bot endlich eine Falle stellt.
Praktische Tipps
Halte mehrere eigene Zellen unterschiedlicher Größe in der Nähe der Beute: Dann hast du nach jeder Antwort des Bots noch einen Zug.
Behalte die Zellen des Bots im Auge, die kurz vor der Reifeschwelle stehen. Oft ist es besser, eine kleine Zelle neben so einer Fast-Zygote zu fressen, als sie fertig wachsen zu lassen.
Misstraue verlockenden Zellen des Bots, die direkt neben deiner großen Zelle liegen. Genau dort ist ein Virus sinnvoll. Ist das Verschlucken entscheidend und hast du noch Spritzen, setz eine.
Die Stufen des Bots
Auf „Leicht“ ist der Bot gierig: Er zieht fast zufällig und fürchtet deine Viren nicht. Diese Stufe ist zum Kennenlernen der Regeln da.
Der Bot auf „Mittel“ wägt das Virusrisiko, deine Antwort und seinen nächsten Zug ab. Er bestraft schon unvorsichtiges Verschlucken.
Der Bot auf „Schwer“ spielt ohne Zufallszüge und mit voller Vorsicht. Er verdächtigt genau die Zellen, in denen eine Falle sinnvoll ist, deshalb musst du gegen ihn mehrere Züge vorausplanen.